Gericht wegen Rolle als Twitter-Saboteur angeklagt

Witter-Hack-Verdächtige verhaftet, vor Gericht wegen Rolle als Twitter-Saboteur angeklagt

Drei Personen, die verdächtigt werden, bei der Verschwörung des jüngsten Twitter-Hacks eine zentrale Rolle gespielt zu haben, wurden wegen des massiven Hacks der populären sozialen Krypto Medien laut Bitcoin Trader vor Gericht gestellt.

Bei den mutmaßlichen Verdächtigen des Twitter-Hacks handelt es sich um einen britischen Staatsbürger, einen weiteren Mann aus Florida und einen 17-jährigen Teenager, der ebenfalls aus Florida stammt. In den frühen Morgenstunden des Freitags, dem 31. Juli, verhafteten FBI, IRS und US-Geheimdienst den 17-jährigen Jungen namens Graham Clark in Tampa, Florida.

Berichten zufolge war Clark das Superhirn hinter dem massiven Twitter-Hack. Clark schaffte es zusammen mit den anderen Verdächtigen des Twitter-Hacks, Zugang zu Twitter-Accounts von über 125 Prominenten, Technik-Giganten, Politikern und anderen Beteiligten zu erhalten.

Sie nutzten diese 125 Konten, um einen Krypto-Gewinnspiel-Betrug durchzuführen, bei dem die Leute gebeten wurden, eine bestimmte Menge Bitcoin in eine bestimmte Brieftasche zu schicken und diese innerhalb von Minuten verdoppelt zu bekommen. Gegenwärtig wird Clark neben den anderen Verdächtigen des Twitter-Hacks im Gefängnis festgehalten, da er wie ein Erwachsener mit über 30 Schwerverbrechen vor Gericht stehen würde.
Verdächtige des Twitter-Hacks, Zeiger auf transparente Abläufe im Internet

Der US-Staatsanwalt David L. Anderson für den nördlichen Bezirk von Kalifornien erwähnte in seiner Ansprache zur Festnahme des Verdächtigen des Twitter-Hacks, dass in der kriminellen Hacker-Gemeinschaft der falsche Glaube herrscht, dass Angriffe wie der Twitter-Hack anonym und ohne Konsequenzen durchgeführt werden können.

Laut Twitter erklärten sie nach dem Hack, dass die Hacker das Telefon benutzt hätten, um Mitarbeiter der sozialen Medien zu täuschen und ihnen Zugang zu gewähren. Sie erklärten, dass einige Mitarbeiter durch einen Telefon-Spear-Phishing-Angriff ins Visier genommen wurden, wobei sie sich auf signifikante und konzertierte Versuche stützten, bestimmte Mitarbeiter in die Irre zu führen und menschliche Schwachstellen auszunutzen, um Zugang zum internen System zu erlangen und so ihren Betrug fortzusetzen.

Clark, andere begleiten das Schicksal vor Gericht

Neben dem 17-jährigen Verdächtigen aus Florida, der als Drahtzieher der Operation gilt, klagte das US-Justizministerium die 22-jährige Nima Fazeli, alias „Rolex“, aus Orlando, Florida, und Mason Sheppard, alias „Chaewon“, 19, aus Bognor Regis, im Vereinigten Königreich an.

Dem britischen Staatsbürger Sheppard drohen bis zu 45 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 2.500 Dollar für das Hacken eines Computers, wenn er für schuldig befunden wird, während Fazeli aus Florida für seine Rolle beim Hacken eine Strafe von etwa fünf Jahren erhalten könnte, wenn er ebenfalls für schuldig befunden wird.